Energiemobil präsentiert Technik zum Anfassen

Einmal im Jahr kommt das Energiemobil der Ostfalia Hochschule ins Berufliche Gymnasium Technik unserer bbs|me. Studentinnen und Studenten der Hochschule aus Wolfenbüttel für angewandte Wissenschaften stellen Studiengänge und technische Versuche vor.

In diesem Jahr sind die Studentin Ronja Matmann und Tobias Lege für die Osfalia Hochschule unterwegs. Sie stellen allen 11. Klassen des beruflichen Gymnasiums und einer FOT-Klasse ihr Programm vor. Nach der persönlichen Vorstellung wird erzählt, welche Studiengänge an der Ostfalia Hochschule möglich sind. Schüler erfahren dabei auch, dass die Versorgungstechnik zum Maschinenbau gehört, dass Mathematik ein wichtiges Fach ist und dass das Studium sehr praxisnah ist. Während des Studiums müssen die Studenten viele Labore belegen, wodurch Theorie und Praxis sehr gut miteinander verknüpft werden.

Anschließend startet bereits der erste Versuch. Auf einem großen Messinstrument wird der CO2-Gehalt der Luft im Klassenraum angezeigt. Er beträgt zu Beginn ca. 700 ppm. Im Laufe der 90 Min. Präsentation steigt der Wert noch auf ca. 1800 ppm. Dann wird Stoß gelüftet und der Wert sinkt wieder auf ca. 600 ppm. Ab 1500 ppm wird der Mensch schläfrig und kann sich nicht mehr so gut konzentrieren. Dass man während einer 90 Min. Unterrichtsstunde mind. einmal Lüften sollte, wird sehr deutlich.

Ein weiterer Versuch stellt das Prinzip eines Stirlingmotor dar, der in Kombithermen eingesetzt wird. Er wandelt Wärmeenergie in kinetische Energie um. Die Wärmeenergie kann zum Heizen und die Bewegungsenergie kann mit einem Generator in elektrische Energie umgewandelt werden. Dabei wird die Funktion des Motors  erläutert.

 Auf einem Fahrrad mit Generator müssen die Schüler kräftig in die Pedale treten. Zu Beginn soll nur eine Energiesparlampe zum Leuchten gebracht werden, das geht noch mit einem Lächeln im Gesicht. Werden weitere elektrische Betriebsmittel dazu geschaltet, verschwindet das Lächeln und es ist die Anstrengung im Gesicht zu erkennen, die nötig ist, ca. 100 W zu leisten. Der Hinweis, dass elektrische Energie kostbar ist,  wird hier selbst erlebt.

Am Ende sind die Studentinnen und Studenten zufrieden mit der gelungene Technikschau und die Schülerinnen und Schüler haben Technik zum Erleben und Anfassen kennen gelernt. Der Blick in die Zukunft, was im Studium alles möglich ist, hat mit Sicherheit ihren Horizont erweitert.