Neubau für Berufseinstiegsschule im Berufsschulzentrum beschlossen

Schulausschuss und Regionsparlament haben für die Verlagerung der Berufseinstiegsschule vom Goetheplatz in die Ohestraße einen Neubau beschlossen. Zur Berufseinstiegsschule gehören das Berufsvorbereitungsjahr (BVJ), die Sprachförderklassen (SFK) und die Berufseinstiegsklassen (BEK). Die Bildungsgänge dauern jeweils ein Jahr. Sie richten sich an Jugendlich, die ohne oder nur mit schwachem Hauptschulabschluss die Schule verlassen haben.

Auf den insgesamt vier Geschossen sind neben Unterrichts-, Fach- und Teamräumen, Werkstätten und Umkleiden der verschiedenen Fachrichtungen für Metall-, KFZ-, Holz- und Elektrotechnik, Farb- und Raumgestaltung und Nahrungsmittelhandwerk und Gastronomie untergebracht. Ergänzend befinden sich im Erdgeschoss Büroräume für Soziales und im 2. Obergeschoss für die Verwaltung. Die Etagen sind durch zwei Treppenhäuser und eine Aufzugsanlage verbunden. Im Keller findet man die Lüftungszentrale, Hausanschlussräume, Lehrerumkleiden und Duschen sowie ein Stuhllager und ein Archivraum.

18,2 Millionen Euro Baukosten sind für den dreieckigen Gebäudekomplex mit innenliegendem Lichthof, der mit einem Glasdach überspannt ist, veranschlagt. Die Fassade orientiert sich mit hellem Klinker an den umgebenden denkmalgeschützten Schulgebäuden.

Das Gebäude wird in Passivhausbauweise errichtet. Nach Fertigstellung – voraussichtlich im Jahre 2020 – wird auf dem Dach zusätzlich eine Solaranlage installiert. Dafür sind weitere 170 000 € geplant.

Nach Fertigstellung und dem Umzug der Berufseinstiegsschule in ihr neues Haus, wird das dann leerstehende Gebäude Goetheplatz 7 für die Hannah-Arendt-Schule saniert. In deren Gebäude wechselt dann die BBS 3. Am Ende dieses Ringtausches wird das alte Gebäude der BBS 3 abgerissen und durch eine Sporthalle, Mensa usw. ersetzt. Zwischenzeitlich soll auch unsere Metallwerkstatt saniert werden.