Bildungsganggruppe

Elektroniker Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik

Unser Labor Sicherheitstechnik

Informations- und Telekommunikationstechnik sind Leittechniken auf dem Weg zur Informations- ­und Wissensgesellschaft. Auch wenn etliche Privatkunden den Methoden der „Bastel- und Baumarkt‑Technik“ folgen, verlangt der VdS zu Recht professionell installierte Schutzeinrichtungen und geprüfte Sicherheit von anerkannten Betrieben.

Die Betriebe übernehmen in der Regel einen ganzheitlichen Auftrag mit Planung, Installation und Wartung. Aus dem früheren „Fernmeldeanlagen-Elektroniker“ ist heute der „Elektroniker/Elektronikerin Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik“ geworden. Die bbslme beschult diese Berufsgruppe als Landesfachklasse.

Diese Verpflichtung war uns Anlass, ein gesondertes „Labor Sicherheitstechnik“ aufzubauen. Wir haben uns dabei sehr über die positive Resonanz bei Herstellern von Sicherheitsanlagen gefreut. Mit deren Hilfe konnten wir unser Sicherheitszentrum mit modernster Technik (Klasse C) ausstatten.

Einbruch leicht gemacht

  • Ich fand es sehr interessant zu hören, wie Einbrecher denken und gezielt Schwachstellen von Gebäuden ausnutzen.
  • Leichte Einstiegspunkte sind äußere Kellereingänge und Kellerfenster.
  • Einfallsreichtum kennt keine Grenzen: mit dem Gartenmöbelturm aufs Dach!
  • Herr Ingelmann hat uns einfache Tricks zum Öffnen von Fenstern und Türen gezeigt.
  • Faszinierend zu sehen, wie schnell man Türen und Fenster mit entsprechendem Werkzeug öffnen kann.
  • Ich war erstaunt, wie schnell sich eine Tür mit einem Metalldraht öffnen lässt.
  • Vor allem die Einbruch-Statistiken aus unserer Region waren sehr informativ
  • Äußerlich kann man nicht erkennen, ob eine Person ein Einbrecher ist, dies kann ein dunkel gekleideter Mann sein oder die hübsche Dame von nebenan.
  • Es war sehr interessant aber auch sehr erschreckend, zu sehen, wie schnell jemand in Gebäude oder gar in die eigenen vier Wände einsteigen kann.
  • Zu beachten sind die psychologischen Folgen eines Einbruchs wie der Verlust des Sicherheitsgefühls und die Hilflosigkeit.

Die Schülerinnen und Schüler des Ausbildungsberufes Elektroniker/Elektronikerin Informations- und Telekommunikationstechnik werden unter anderem in dem Schwerpunkt Einbruchmeldetechnik mit dem Fokus auf elektronischer Überwachung von Objekten unterrichtet. Dazu wurden im schuleigenen Sicherheitstechniklabor mittlerweile neun Praxisarbeitsplätze mit umfangreichen professionellen Einbruchmeldeanlagen der Firmen Honeywell und Telenot eingerichtet. An diesen Arbeitsplätzen erwerben und erweitern die Auszubildenden ihre Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen in der Planung, Montage, Parametrierung, Konfigurierung, Inbetriebnahme und Wartung von Einbruchmeldesystemen der VdS-Klassen B und C.

Im Oktober begrüßte Abteilungsleiter Detlev Puppa Herrn POK Ingelmann und Frau KOKin Dirzka von der technischen Prävention der Polizeidirektion Hannover in unserer Schule. Auf Einladung des Fachlehrers Klaus Kuhnke informierte die Polizei über Einbruchtechniken. Das Ziel des Vortrages war, die Beratungskompetenz der Auszubildenden im Bereich der mechanischen Sicherung von Objekten und weiterer Präventionsmaßnahmen zu erweitern.

Einbruch schwer gemacht

  • Ich habe viele neue interessante Eindrücke sammeln können, die mir im weiteren Berufsleben weiter helfen können.
  • Besonders gefallen hat mir, dass die mechanischen Sicherungsmaßnahmen vorgestellt wurden, weil ich mit denen normalerweise nichts zu tun habe.
  • Die Gegenmaßnahmen waren sehr beeindruckend. Es gibt nämlich verschiedene Sicherheitsstufen für Fenster und Türen. Wenn man sich an die DIN Normen hält und mindestens die Sicherheitsstufe RC2 benutzt, ist man gut bedient.
  • Informativ waren auch Schlüssel, die mit Magnetismus arbeiten
  • Ich werde nun sowohl bei mir privat als auch beim Privatkunden mehr darauf achten, dass die Mechanik der Tür und der Fenster ausreicht den Einbrecher davon abzuhalten in das Haus einzubrechen.
  • Trotzdem sollte man eine EMA installieren, da diese für den Fall eines Einbruchs die Polizei informiert und die Montage eines akustischen Signalgebers den Einbrecher unter Druck setzt und von seinem Vorhaben abbringt.
  • Als Resultat ziehe ich, dass die beste Alarmanlage nichts hilft, solange die mechanische Sicherung nicht auf einem angemessenen Stand ist.
  • Durch den Vortrag bekommt man einen ganz anderen Blick auf Objekte von Kunden, bei denen wir in der Sicherheitstechnikbranche aktiv sind.
Ansprechpartner
  • Sekretariat:
    Frau Pohl-Dettler, E-Mail: , Tel. 0511 / 260 99 – 106
  • Bildungsganggruppenleiter:
    Herr Reibold, E-Mail:
  • Kontakt zu Lehrkräften:
    Alle Lehrkräfte erreichen Sie unter der E-Mail:
    Die zuständigen Klassenlehrer können Sie den unten verlinkten Blockplänen entnehmen.
  • Onlineanmeldung neuer Auszubildender:
    Verwenden Sie folgenden Link zu berufino.de
    Für einen firmenspezifischen Link setzen Sie sich bitte mit dem Sekretariat in Verbindung.
Lehrkräfte

Von links nach rechts: René Bornfelder, Peter Reibold, Günter Brenneke, Thomas Bechinie, Klaus Kuhnke, Sven Uwe Wissel. Es fehlen Alexandros Lazaridis, Jens Biesterfeld und Roberto Cafagna.

Verordnungen