
Willkommen an der BBS ME – Otto-Brenner-Schule
Ihre Zukunft in Metall- und Elektrotechnik beginnt hier
Mit über 3.000 Schülerinnen und Schülern sind wir eine der größten Bildungseinrichtungen für Metall- und Elektrotechnik in Niedersachsen. An unseren drei Standorten bieten wir Ihnen ein umfassendes Bildungsangebot, das Sie optimal auf die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt vorbereitet.
Unser Bildungsangebot
Von der beruflichen Vorbereitung über die Erstausbildung bis hin zur Weiterbildung in unserer Technikerschule – bei uns finden Sie den passenden Bildungsweg für Ihre Ziele. Unser berufliches Gymnasium ermöglicht Ihnen sogar den Weg bis zum Abitur und öffnet damit alle Türen für Ihre weitere Laufbahn.
Modernste Technologie trifft Praxis
Wir legen großen Wert darauf, Ihnen die neuesten Technologien und Konzepte zu vermitteln, die in der heutigen Arbeitswelt entscheidend sind. Durch unsere enge Zusammenarbeit mit regionalen Ausbildungsbetrieben können wir unsere Absolventinnen und Absolventen gezielt und erfolgreich in Ausbildung und Beruf vermitteln.
Exzellente Karrierechancen
Die Berufsfelder Metalltechnik und Elektrotechnik bieten seit Jahren hervorragende Perspektiven. In einer Zeit des technologischen Wandels sind gut ausgebildete Fachkräfte gefragter denn je. Wir bereiten Sie darauf vor, diese Chancen zu nutzen und erfolgreich zu sein.
Mehr als nur Unterricht
Neben unserem umfangreichen Bildungsangebot ermöglichen wir Ihnen, sich in verschiedenen Projekten auszuprobieren und an Schulfahrten teilzunehmen. So sammeln Sie wertvolle Erfahrungen über den Unterricht hinaus.
Unser Versprechen
Bei uns werden Sie mit offenen Armen empfangen. Unser kompetentes und engagiertes Team unterstützt Sie dabei, Ihr volles Potenzial auszuschöpfen und die nötigen Fähigkeiten zu entwickeln, um in der Welt von morgen erfolgreich zu bestehen.
Lassen Sie sich von der Begeisterung für Technik anstecken und starten Sie mit uns in Ihre berufliche Zukunft!

Digitaler Schulrundgang
Schulleitung und Koordinator:innen
Schulleitung

Manuel Diegmann
Studiendirektor
Stellvertretender Schulleiter
Koordinator:innen

Daniel Brehme
Studiendirektor
Berufseinstiegsschule

Ole-Henrik Hehmann
STUDIENdirektor
Berufsfachschulen

Jan Müller
Studiendirektor
Duale Ausbildung Metalltechnik

Torsten Hustert
Studiendirektor
Duale Ausbildung Metalltechnik

Christina Grabowsky
StudiendirektorIN
Duale Ausbildung Elektrotechnik

Kim Hansen
Studiendirektor
Duale Ausbildung Elektrotechnik

Henning Meyer
Studiendirektor
Studienbezogene Bildung

Florian Brüning
Studiendirektor
Berufliche Weiterbildung
Chronik
2020
Am 01.10.2020 wird Kai-André Brunschön neuer Schulleiter. Das Bildungsangebot wird um den Bildungsgang IT-System-Elektroniker/in und das Berufsabitur erweitert. Die Region Hannover investiert mehr als eine halbe Millionen Euro in neue Dreh- und Fräsmaschinen und bestärkt damit die Bedeutung der BBS-ME im Bereich der Metall- und Elektrotechnik als führendes Innovations- und Kompetenzzentrum.
Für den gesamten BBS-Campus am Waterlooplatz plant die Region Hannover Investitionen von gut 18 Millionen Euro, unter anderem auch für einen Werkstattneubau der BBS-ME.
2018
Die Region Hannover beschließt den Neubau der Berufseinstiegsschule in der Ohestraße.
Schulleiter Uwe Backs wechselt nach sieben Jahren an der bbs|me zum 01.08.2018 zur BBS Neustadt. Der stellvertretende Schulleiter F.-W. Gieseke übernimmt bis zur Neubesetzung der Stelle.
2016
Die Region Hannover beschließt 2014/2015 das „BBS-Zielkonzept 2020“: Die BBS 6 wird zum 01.08.2016 aufgelöst. Deren Berufseinstiegsschule bleibt aber zunächst im Gebäude Gotheplatz 7, bis ihr Neubau im Berufsschulzentrum am Waterlooplatz fertig ist. Hausherr und koordinierende Leit-BBS wird die bbs|me. Einbezogen werden auch die Berufseinstiegsklassen der BBS 2 und BBS 3.
Bildungspolitische Ziele der Region Hannover sind sowohl die Bewahrung der sonderpädagogischen Qualität der ehemaligen BBS 6, insbesondere einer Bewahrung der Durchlässigkeit zwischen den angebotenen gewerblichen Berufsfeldern, als auch ein leichterer Übergang in eine anschließende Berufsausbildung.
2012
Do., 19.01.2012: Einweihungsfeier des für 5,5 Mio. € sanierten Gebäudes Lavesallee 14 mit der Region Hannover in der Eingangshalle unserer Schule. Rund 130 Gäste aus Politik, Regionsverwaltung, Betrieben und Lehrerkollegium nehmen teil.
Der Planungsauftrag für den 2. Bauabschnitt Gustav-Bratke-Allee 1 ist vergeben.
2011
Schulleiter Günther Tiedt wird am 31.01.2011 pensioniert. Sein bisheriger Stellvertreter Gerd Sommer übernimmt kommissarisch die Schulleitung. Zum 01.08.2011 wird Uwe Backs neuer Schulleiter.
2009
Die bauliche Sanierung der Schule beginnt vor den Sommerferien mit dem Austausch der Fenster. Mittel der Region Hannover und aus dem Konjunkturprogramm des Bundes werden gebündelt, um beginnend mit dem Gebäude Lavesallee 14 eine umfassende energetische Sanierung anzugehen.
2007
Erste Schulinspektion vom 5.bis 9.10.2007. Ergebnis: Insgesamt zeichne die Schule eine freundliche Arbeitsatmosphäre, hohes fachliches Niveau und starke Berufsorientierung aus. Die 16 Beurteilungskriterien ergeben ein überwiegend positives Urteil. In den Bereichen Leistungsorientierung, kollegiale Schulleitung und Lehrerprofessionalität gibt es ein besonderes Lob vom Inspektorenteam.
2006
Erstes Zentralabitur: Im Vergleich der Abitur-Durchschnittsnoten landet unsere bbs|me mit der Durchschnittsnote 2,64 auf Platz 1 (gemeinsam mit der BBS 3 Lüneburg) von insgesamt 86 Fachgymnasien in Niedersachsen.
2005
Neuordnung der Berufsbildenden Schulen in der Region Hannover: Die Automatisierungstechniker und die Industriemechaniker müssen zur BBS Neustadt. Die Werkzeugmechaniker Fachrichtung Formentechnik kommen von dort zur bbs|me zurück.
2004
Im März 2004 ziehen die Technikerschule und die Berufsfachschule Elektrotechnische Assistenten aus der Gottfried-Keller-Str. 11 ins Berufsschulzentrum an der Gustav-Bratke-Allee 1.
Unser FachgymnasiumTechnik zieht in die Gustav-Bratke-Allee 1. Vorausgegangen waren mehrere „Wanderjahre“ mit Stationen im Ratsgymnasium, Am Hohen Ufer, im Mercedesgebäude und in der BBS 1.
Nunmehr sind alle Nebenstellen aufgehoben und alle Teile der Schule an einem Standort konzentriert. Am 19.03.2004 wird Einweihung der neuen Räume gefeiert.
Im Rahmen des Projektes „Neue Formen der Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung in der Region Hannover“ werden unserer Schule mit Beginn des Schuljahres 2004/05 erweiterte dienstrechtliche Befugnisse hinsichtlich Einstellung, Abordnung, Versetzung und Beförderung übertragen. Die vom Schulträger und vom Land unserer Schule zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel werden nun als eigene Budgets von der Schule selbstständig bewirtschaftet.
2003
Am 16.05.2003 feiert die BBS 5 – Otto-Brenner-Schule mit einer Festveranstaltung und einem Tag der offenen Tür ihr 50jähriges Bestehen.
Am 01.08.2003 wird die BBS 4 (Elektrotechnik) der BBS 5 (Metalltechnik) angegliedert. Die 50 Jahre zuvor vollzogene Trennung der beiden Teile wird damit aufgehoben. Die gemeinsame Schule firmiert nun unter dem neuen Namen Berufsbildende Schule Metalltechnik · Elektrotechnik der Region Hannover – Otto-Brenner-Schule (bbs|me).
2001
Am 16.05 2001 beschließt der Nds. Landtag das Gesetz über die Bildung der Region Hannover. Der Kommunalverband Hannover und der Landkreis Hannover werden aufgelöst. Die Region Hannover übernimmt die Schulträgerschaft aller Berufsbildenden Schulen in der Region.
Zur Gründung der Multimedia BBS auf dem Expo-Gelände werden die Informationstechnischen Berufe aus der BBS 4 abgezogen und mit dem Beruf der Fachkraft für Veranstaltungstechnik und Mediengestalter für Bild und Ton dorthin verlagert.
2000
Im Jahre 2000 wird die Technikerschule Hannover (BBS 22) mit den Fachrichtungen Maschinentechnik und Elektrotechnik in der Gottfried-Keller-Straße 11 der BBS 5 – Otto-Brenner-Schule angeschlossen. Zusammen mit der an der BBS 5 bereits vorhandenen Fachschule Metallbau gehört die Technikerschule jetzt zu den größten in Niedersachsen.
In dem Zuge kommt auch die Berufsfachschule für Elektrotechnische Assistentinnen und Assistenten an die BBS 5.
1996
An der BBS 5 entsteht zum Schuljahresbeginn 1996/7 das Fachgymnasium Technik mit den drei Schwerpunkten Metalltechnik, Elektrotechnik und Bautechnik und bietet damit die Möglichkeit zum Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife.
1995
Die Technikerschule bezieht die Räume in der Gottfried-Keller-Str. 11.
Die BBS 5 bezieht am 01.08.1995 die Außenstelle ehemaliges Ratsgymnasium und die Fachschule Metallbau wird neu eingerichtet.
1991
Aus Anlass des 100jährigen Bestehens der IG Metall und zur Erinnerung an Otto-Brenner erhält die BBS 5 im Dezember 1991 den Namen BBS 5 – Otto-Brenner-Schule. Er war von 1952 bis 1972 Vorsitzender dieser weltgrößten Industriegewerkschaft. Von 1946 bis 1953 war er Mitglied im Rat der Stadt Hannover. Unter seiner Leitung beschloss der Schulausschuss am 11.01.1952 die Pläne zum Bau des Berufsschulzentrums am Waterlooplatz.
1987
Das 50-jährige Bestehen der BBS 4 wird am 15.05.1987 feierlich begangen.
1986
Die zweijährige Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss „Technischer Assistent für Informatik“ entsteht an der BBS 4.
1985
Die Firma Digital Equipment übergibt eine Rechneranlage PDP-1/44 im Wert von 300.000 DM an die BBS 4 in Anwesenheit von Staatssekretär Schaede und Oberbürgermeister Schmalstieg.
1982
Am 03.05.1982 wird der Förderverein der Berufsbildenden Schule 4 e.V. gegründet.
1981
Die Berufsgruppe Büromaschinenmechaniker wird von der BBS 5 an die BBS 4 verlegt.
Am 16.02.1981 feiert die BBS 4 das 20-jährige Bestehen ihres neuen Gebäudes.
1978
Alle Berufsschulen werden in „Berufsbildende Schulen“ umbenannt.
Die Trägerschaft der Technikerschule Hannover wird (rückwirkend ab 1977) vom Land Niedersachsen auf die Stadt Hannover übertragen.
1976
Die Laufbahn „Lehrer für Fachpraxis“ wird eingeführt.
Das Berufsgrundbildungsjahr Elektrotechnik wird um eine Klasse II zu einer „Zweijährigen Berufsfachschule Technik“ erweitert, die zum Sekundarabschluss I – Realschulabschluss oder zum erweiterten Sekundarabschluss I führt.
An der GBS IV wird der Modellversuch „Projekt Informatik Kooperationsmodell in der Sekundarstufe II“ (PIK) in Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Helene-Lange-Schule durchgeführt. Dafür wird die Rechenanlage PDP-!/34 von Digital Equipment angeschafft.
1975
Im Zuge des Neubaus der GBS III wird die Metallwerkstatt der BBS 5 erheblich erweitert.
Die Abteilungen Kfz-Technik, Kfz-Elektrik und Karosseriebau ziehen aus der GBS IV in den Neubau der GBS III und die Gürtler, Klempner, Gas- und Wasserinstallateure und Galvaniseure in die GBS V.
1972
An der GBS IV wird eine einjährige Berufsfachschule für Radio- und Fernsehtechniker eingerichtet, die als erstes Ausbildungsjahr anerkannt werden soll. Der Aufbau von Schulwerkstätten beginnt. 1973 entsteht daraus das Berufsgrundbildungsjahr Elektrotechnik.
Gründung der Fördergemeinschaft der Technikerschule e.V.
1970
Die Abteilung Augenoptik der GBS IV zieht in die GBS I um.
Die Technikerschule wird durch eine Abtrennung von der Ingenieurschule verselbstständigt. Von der Stadt werden Räume bei der Schuhmacherschule, bei der Hanomag und im Freizeitheim Ricklingen zur Verfügung gestellt.
Erstmalig werden den Schulen Schulassistenten zur Verfügung gestellt.
1969
An der GBS IV startet die neue Fachoberschule Technik zunächst mit der Klasse 11 und im Folgejahr mit der Klasse 12.
1968
Die Gewerbelehrer werden in den höheren Dienst übergeleitet.
1962
Im Jahre 1962 gibt es zum ersten Mal einen Erlass im Lande Niedersachsen über den Betrieb von Technikerschulen.
Im selben Jahre wird die Technikerausbildung in Hannover auch als Tagesschule angeboten. Die Raumprobleme nehmen zu.
1961
Am 15.02.1961 zieht die GBS IV in das neuerrichtete Schulgebäude im Berufsschulzenrum an der Gustav-Bratke-Allee um.
1960
An der GBS IV wird die Berufsaufbauschule Technik zunächst in Abendform, später als Tagesschule eingerichtet. Ziel ist der Erwerb der Fachhochschulreife.
1957
Die GBS V erreicht ihren Höchststand mit 4 791 Schülerinnen und Schülern.
Die Trägerschaft der „Staatlichen Ingenieurschule Hannover“ und damit auch ihrer „Technischen Abendschule“ gehen auf das Land Niedersachsen über.
1955
Die Berufsschullehrer – bislang städtische Beamte – werden als Landesbeamte übernommen.
1954
An der „Städtischen Ingenieurschule“ in der Salzmannstrasse wird die Fachrichtung Elektrotechnik eröffnet.
1953
Am 20.04.1953 ziehen 3 461 Schülerinnen und Schüler aus der Gewerblichen Berufsschule IV in der Salzmannstrasse in Linden aus und in das erste der neuen Schulgebäude des Berufsschulzentrums am Waterlooplatz ein.
Durch die Teilung der Gewerblichen Berufsschule IV wird der Tag des Einzugs in die Lavesallee 14 die Geburtsstunde der neuen Gewerblichen Berufsschule V für Metalltechnik.
In der Gewerblichen Berufsschule IV verbleiben die Berufe der Elektrotechnik mit den Berufsgruppen Starkstromtechnik, Elektromaschinenbau, Fernmeldetechnik, Radio- und Fernsehtechnik und den Berufen Gürtler, Klempner, Gas- und Wasserinstallateure, Galvaniseure, Karosseriebauer, Augenoptiker und die Abteilung Kraftfahrzeugtechnik.
1950
Da nach dem 2. Weltkrieg auch die Ingenieurschule im Gebäude Salzmannstrasse untergebracht wurde, erhält die Gewerbliche Berufsschule IV in unmittelbarer Nachbarschaft zusätzliche Räume in der Volksschule Hennigesstrasse.
1943
Im Kriegsjahr 1943 wird das Schulgebäude in der Köbelinger Strasse völlig zerstört. Nach dem Kriege geht der Unterricht in der Salzmannstrasse weiter.
1939
1939 wird die Technische Abendschule in der Köbelinger Strasse 50 unter dem Namen „Städtische Ingenieurschule“ selbstständig und bekommt einen eigenen Direktor.
1937
Dies ist das Jahr der Neuordnung des hannoverschen Berufsschulwesens und der Einrichtung der Gewerblichen Berufsschule IV für metallgewerbliche Berufe (heutige Berufsfelder Metall- und Elektrotechnik) in der Salzmannstraße.
1929
Der Abendunterricht der “Fachschule für Maschinenbau” an der “Handwerker- und Kunstgewerbeschule” wird 1929 mit der „Technischen Abteilung der Volkshochschule“ verschmolzen. Die „Technische Abendschule“ an der „Technischen Lehranstalt der Hauptstadt Hannover“ ist geboren.
1921
Die Fortbildungsschulen werden in Preußen in Berufsschulen umgestaltet.
1919
Nach dem Ende des 1.Weltkrieges, der Revolution und der Abdankung des Kaisers werden in der neuen demokratischen Weimarer Verfassung erstmals Grundsätze für ein einheitliches Schulwesen im Deutschen Reich ausgewiesen: Achtjährige Volksschule, anschließend Fortbildungsschule bis zum 18. Lebensjahr.
Wer war Otto Brenner ?
Otto Brenner wurde am 8.11.1907 in Hannover geboren. Nach dem 2. Weltkrieg war er Mitbegründer der Gewerkschaften und der SPD in Niedersachsen. Von 1956 bis zu seinem Tode 1972 war er Erster Vorsitzender der IG Metall.
Nach dem Ende des Krieges und der Befreiung von der Nazi-Diktatur beteiligte er sich aktiv am demokratischen Neuaufbau.
Im Dezember 1991 erhielt unsere Schule den Namen Otto-Brenner-Schule anlässlich des 100. Geburtstages der IG Metall.
Als Sohn eines Mechanikers musste Otto Brenner bereits früh die Schule verlassen und aus der Not seiner Familie heraus eine Tätigkeit als Hilfsarbeiter in einer Kesselfabrik als Nietenpresser und Nietenwärmer aufnehmen. Dabei zog er sich starke Schädigungen an Lunge und Bronchien zu. Später konnte er sich beruflich als Elektriker qualifizieren.
Schon früh schloss er sich dem Metallarbeiter-Verband an und war in der Arbeiterbewegung, in der SPD und später der SAP aktiv. Er war Betriebsrat bei der Hanomag.
Otto Brenner war aktiv im Widerstand gegen die Nazis. Wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” wurde er deswegen 1933 zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt.
Bei den ersten Kommunalwahlen nach dem Krieg wurde er am 13.10.1946 in den Rat der Stadt Hannover gewählt.

Unter seiner Leitung beschloss der Schulausschuss am 11.01.1952 die Pläne zum Bau des Berufsschulzentrums am Waterlooplatz. Er wurde dadurch einer der Väter unserer Schule. Gut ein Jahr später am 20.04.1953 konnte das erste Gebäude bezogen werden. Das war die Geburtsstunde der Gewerblichen Berufsschule V, die damals durch eine Teilung der Gewerblichen Berufsschule IV entstand. 50 Jahre später, am 01.08.2003, wurden beide Schulen zur bbs|me – Otto-Brenner-Schule wieder vereint.
Otto Brenners Anliegen war es, “Hauptschule und Berufsschule aus dem Hinterhof des Bildungssystem zu befreien”. Öffnung und Durchlässigkeit auf allen Ebenen des Bildungssystems, besonders die soziale Öffnung der Hochschulen für Arbeiterkinder waren bildungspolitische Ziele, die Otto Brenner für die IG Metall formulierte.
Zwei Jahrzehnte war Otto Brenner der wohl wichtigste Gewerkschaftsführer der Nachkriegszeit und hat einen bedeutenden Beitrag für die demokratische Entwicklung und die sozialen Rechte der Arbeitnehmer in unserem Land geleistet.
