
Was ist die Region des Lernens?
Die Region des Lernens beinhaltet die Zusammenarbeit verschiedenster lokaler Netzwerkpartner zur Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit von Schülerinnen und Schülern.
Ziel ist die weitere Professionalisierung und nachhaltige Weiterentwicklung vorhandener Strukturen zur Berufsorientierung bzw. Berufswahlvorbereitung.
Jede RdL hat eine eigene Leitstelle, welche jeweils einer berufsbildenden Schule zugeordnet. Die Leitstelle 1 der Region Hannover ist eine gemeinsame Leitstelle der BBS 2, der BBS 3 und der BBS ME der Region Hannover. Die Leitstelle befindet sich am Standort Goetheplatz in der Berufseinstiegsschule.
Allgemeine Informationen
Auftrag
Koordinierung der regionalen Zusammenarbeit zwischen den beteiligten allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen sowie außerschulischen Partnern im Übergang von der Schule in den Beruf bzw. ins berufsbildende Schulsystem
(Vgl. Erlass: Leitstellen Region des Lernens und Jugendberufsagenturen, 26.07.2021)
Kernaufgaben
– Bündelung der vorhandenen regionalen Ressourcen zu einem regionalen Bildungsangebot und Aufbau, Ausbau und Pflege des Netzwerkes
– Entwicklung bzw.- Weiterentwicklung von gemeinsamen regionalspezifischen Förder- und Kooperationskonzepten
– Gestaltung der intensiven Zusammenarbeit mit der Jugendberufsagentur der Stadt Hannover sowie Beratungspartnern der Region Hannover
– Kooperationen mit regionalen Netzwerkpartnern (z.B. HWK, IHK, Beschäftigungsförderung, Region Hannover)
– Informationsveranstaltungen für allgemeinbildende Schulen und für Interessierte zum berufsbildenden Schulsystem
– Planung und Durchführung von BO-Unterricht im Rahmen der Unterrichtskooperationen für SchülerInnen der allgemeinbildenden Schulen
– Schnittstelle und Ansprechpartnerin für die Aufnahme neu zugewanderter Schülerinnen und Schüler in die BES der Region Hannover
– Aufbau und Mitarbeit in Netzwerken der Inklusion in der Stadt und Region Hannover
– Gestaltung von Übergangsprozessen inklusiv beschulter Schülerinnen und Schüler
– …
Unterrichtsverbünde
Im Rahmen der Berufsorientierung koordiniert die Leitstelle 1 der Region Hannover den Verbundunterricht für die Berufseinstiegsschulen am Goetheplatz.
Der Verbundunterricht ist ein Angebot für inklusiv beschulte Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen der allgemeinbildenden Schulen und der Förderschulen. Dieses Angebot bietet durch die Möglichkeit der Teilnahme am fachpraktischen Unterricht der BES ausgewählte Fach- richtungen und Berufsfelder an unseren Schulen kennenzulernen.
Hierdurch erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeiten, ihre Potentiale zu erkennen, eigene Vorstelllungen von der Berufswelt zu
entwickeln und dadurch bewusstere Entscheidungen für ihre Berufswahl zu treffen.
Berufsfelder und Unterrichtszeiten:
Der Verbundunterricht an unseren Schule findet in Unterrichtsblöcken statt und wird in den Berufsfeldern Elektrotechnik, Metalltechnik und Ernährung angeboten. Ein Verbundblock findet in einem Zeitraum von 6 Wochen statt, an
jeweils 1 Tag pro Woche à 4-6 Unterrichtsstunden.
Die Unterrichtszeiten sind von 8.00 Uhr bis 11.20 Uhr bzw. 13.10 Uhr.
Buchungsverfahren:
Unsere Kooperationspartner aus den allgemeinbildenden Schulen werden Mitte März eines jeden Jahres angeschrieben und können sich über ein individuelles Rückmeldeverfahren für gewünschte Unterrichtsblöcke melden.
Bei Interesse zur Aufnahme in den E-Mailverteiler zur Vergabe des Verbundunterrichtes melden Sie sich gern hier:
Teilnehmendenzahl:
Im Rahmen des Verbundunterrichtes können je nach Platzangebot maximal 8 Schülerinnen und Schüler an einem Block teilnehmen. Eine begleitende Lehrkraft wird vorausgesetzt!
Unterrichtsverbünde im Schuljahr 2025-26
Die gebuchten Unterrichtszeiten finden Sie hier:
Zusammenarbeit mit der Jugendberufsagentur
Alle Leitstellen der Region des Lernens sind Kooperationspartner der JBA.
Unter dem Begriff Jugendberufsagentur verbirgt sich eine koordinierte Beratungsstruktur. Bundesagentur für Arbeit, Jobcenter und Jugendhilfe beraten und begleiten gemeinsam mit allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen junge Menschen beim Übergang von Schule in Ausbildung und Beruf.
Die Jugendberufsagenturen in Niedersachsen wenden sich grundsätzlich an alle jungen Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf.
Alle Schulabgängerinnen und Schulabgänger sollen von den Jugendberufsagenturen erfasst werden, um diese intensiv beraten zu können. Die Akteure in einer Jugendberufsagentur sind orientierend, beratend und unterstützend mit unterschiedlichen Angeboten tätig. So sollen
Jugendliche passgenau die Hilfe erhalten, die sie brauchen, um am Ende nachhaltig im Berufsleben integriert zu sein. Ausgangspunkt sind die
individuellen Kompetenzen und der daraus resultierende Unterstützungsbedarf, der von einer qualifizierten Beratung bis hin zu umfang- reicher Begleitung über einen längeren Zeitraum reichen kann. Inklusive Beratung, das heißt fundierte Berufswegeberatung von Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung, ist erklärtes Ziel der JBA.
