
NDR-Fernseherbeitrag
Im Oktober 2025 berichtete der Norddeutscher Rundfunk in einem Fernsehbeitrag über die KI- und Digitalisierungsprojekte unserer Schule.
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Künstliche Intelligenz trifft Bildung: An unserer Schule lernen Schülerinnen und Schüler, KI kreativ, kritisch und verantwortungsvoll zu nutzen.
Aktueller Fernseherbeitrag: NDRKI-Literaturunterrichtki in den Medien

NDR-Fernseherbeitrag
Im Oktober 2025 berichtete der Norddeutscher Rundfunk in einem Fernsehbeitrag über die KI- und Digitalisierungsprojekte unserer Schule.
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HAZ-Beitrag
Die Hannoversche Allgemeine Zeitung berichtete über ein innovatives Unterrichtsprojekt, bei dem Schülerinnen und Schüler mithilfe von Virtual-Reality-Brillen und KI-gestützten Sprachtools Spanisch in realitätsnahen Situationen üben.
Jetzt ansehenDer KI-Führerschein ist ein schulisches Qualifizierungskonzept, das Schülerinnen und Schüler Schritt für Schritt zu einem verantwortungsvollen und kompetenten Umgang mit Künstlicher Intelligenz befähigt. In verschiedenen Modulen lernen sie, wie KI-Tools funktionieren, wie man sie sinnvoll für Recherche, Textproduktion oder Problemlösungen nutzt und welche Grenzen sowie Risiken (z. B. Fehler, Bias oder Datenschutz) dabei beachtet werden müssen.
Link: https://bbs-me.de/besuch-von-eva-bender-am-beruflichen-gymnasium-der-bbs-me-hannover
Im Jahrgang 11 erhalten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Methodentrainings eine Einführung in den reflektierten Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Dabei lernen sie grundlegende Funktionsweisen von KI-Systemen kennen, erproben verschiedene KI-Tools für Recherche, Textarbeit und Ideenentwicklung und diskutieren Chancen sowie Grenzen dieser Technologien.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der verantwortungsvollen Nutzung von KI im schulischen Kontext – etwa bei Hausaufgaben, Präsentationen oder Projektarbeiten. Ziel ist es, die Lernenden zu befähigen, KI kritisch, transparent und unterstützend für ihren eigenen Lernprozess einzusetzen.
Im Englischunterricht wird Künstliche Intelligenz gezielt eingesetzt, um literarische Texte aus neuen Perspektiven zu erschließen. Schülerinnen und Schüler nutzen KI-Tools beispielsweise zur Analyse von Figuren, zur Entwicklung alternativer Interpretationen oder zur Vorbereitung von Diskussionen über zentrale Themen eines Textes.
Ziel ist dabei die Förderung einer kritischen Text- und Medienkompetenz: Die Lernenden vergleichen eigene Deutungen mit KI-generierten Vorschlägen, hinterfragen deren Qualität und reflektieren Chancen, Grenzen und mögliche Verzerrungen digitaler Systeme. So wird KI nicht zur Abkürzung, sondern zu einem Werkzeug für vertieftes literarisches Lernen.
Videobeispiel – Literaturunterricht 4.0.:
Link: https://youtu.be/lPT52IAWTzs?si=6_uaNgXcE5oM1fa_
Künstliche Intelligenz eröffnet neue Möglichkeiten, Mehrsprachigkeit im Unterricht gezielt zu fördern und als wertvolle Ressource zu nutzen. KI-Tools können Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, Inhalte in verschiedenen Sprachen zu erschließen, Begriffe zu vergleichen, Texte zu übersetzen oder sprachliche Strukturen besser zu verstehen.
Zugleich lernen die Lernenden, KI-generierte Übersetzungen und Erklärungen kritisch zu prüfen und bewusst mit ihren eigenen Sprachkenntnissen zu verbinden. So trägt der Einsatz von KI dazu bei, sprachliche Vielfalt sichtbar zu machen und die Sprachbewusstheit sowie die Mehrsprachigkeitskompetenz der Schülerinnen und Schüler zu stärken. In Zukunft werden weitere Konzepte zur KI-gestützten Mehrsprachigkeitsförderung gemeinsam mit Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern entwickelt und im Unterricht erprobt.
Der KI-Klassenvertrag ist eine gemeinsam entwickelte Vereinbarung für den verantwortungsvollen Umgang mit Künstlicher Intelligenz im Unterricht. Schülerinnen und Schüler legen zusammen mit den Lehrkräften Regeln fest, wie KI-Tools sinnvoll, transparent und fair für Lernprozesse genutzt werden können.
Dabei werden Fragen geklärt wie: Wann darf KI verwendet werden? Wie muss der Einsatz kenntlich gemacht werden? Und wo liegen Grenzen, zum Beispiel bei Leistungsüberprüfungen? Ziel des KI-Klassenvertrags ist es, klare Orientierung zu geben und einen reflektierten, verantwortungsvollen Umgang mit KI im Schulalltag zu fördern.
Im Abiturworkshop setzen sich Schülerinnen und Schüler gezielt mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei der Analyse und Bearbeitung von Prüfungstexten auseinander. Dabei lernen sie, wie KI-Tools zur Ideenfindung, Strukturierung und Reflexion genutzt werden können, ohne den eigenen Denkprozess zu ersetzen.
Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Förderung kritischer Text- und Medienkompetenz: Die Lernenden überprüfen KI-generierte Inhalte, vergleichen diese mit eigenen Analysen und reflektieren Qualität, Perspektiven und mögliche Verzerrungen digitaler Systeme. So wird KI zu einem Werkzeug, das den eigenständigen Umgang mit komplexen Texten im Hinblick auf das Abitur unterstützt.
Alternative Prüfungsformate eröffnen im Fremdsprachenunterricht neue Möglichkeiten, sprachliche Kompetenzen authentisch und handlungsorientiert zu überprüfen. Neben klassischen Klausuren können beispielsweise Präsentationen, Podcasts, Dialogsimulationen, kreative Schreibaufgaben oder projektbasierte Leistungsnachweise eingesetzt werden.
Diese Formate fördern nicht nur kommunikative Fähigkeiten, sondern auch Kreativität, Medienkompetenz und selbstständiges Arbeiten. Ziel ist es, sprachliches Können in realitätsnahen Kontexten sichtbar zu machen und unterschiedliche Stärken der Schülerinnen und Schüler im Lernprozess zu berücksichtigen.
Das KI-Digitalisierungsteam ist eine engagierte Schülergruppe der Jahrgänge 11 bis 13, die sich aktiv mit den Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz und digitalen Technologien im Schulalltag beschäftigt. Die Schülerinnen und Schüler testen neue KI-Tools, entwickeln eigene Ideen für den Einsatz digitaler Anwendungen im Unterricht und unterstützen Projekte rund um Digitalisierung und innovative Lernformen.

Ab dem Schuljahr 2026/27 nimmt die BBS ME am Pilotprojekt MULTIK – Mehrsprachiges Unterrichten mit Lerntechnologien und Künstlicher Intelligenz der Leibniz Universität Hannover teil. Aufgrund der hohen Bedeutung sprachlicher Bildung für die Lern- und Erwerbsbiographien von Schülerinnen und Schülern im Zusammenhang sprachlich-kultureller Vielfalt sollen Schulen dabei begleitet werden, Spracherwerb und Sprachentwicklung von mehrsprachigen Kindern und Jugendlichen im Unterricht zu fördern. Hierzu wird im Kontext von Mehrsprachigkeit und Interkulturalität der Einsatz von Lerntechnologien mit Künstlicher Intelligenz im Unterricht weiterentwickelt und implementiert, um den individuellen Lernbedürfnissen mehrsprachiger Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden und Lehrkräfte bei dieser Aufgabe zu unterstützen. Durch die Entwicklung praxisnaher Lehr-Lernkonzepte an ausgewählten MULTIK Schulen unter partizipativ wissenschaftlicher Begleitung der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie an der Leibniz Universität Hannover sollen die Erkenntnisse in den Bildungsalltag nachhaltig integriert werden.
Link:
https://www.ifs.uni-hannover.de/abteilungen/sprach-paedagogik-und-therapie/ki-toolbox


Gianni Triantis
Fremdsprachen- und InformatikLehrer
PRojektkoordinator
MULTIK-SCHULEN (MK)
Projektkoordination im Auftrag des Niedersächsischen Kultusministeriums, Referat 24

Jan-Hendrik Dobberstein
FAchgruppenleitung Informatik
Schulbeauftragter multik